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Susanna, Collegium 1704

VenueRudolfinum
CalendarMo. 02 Nov. 2026
Inhalt / Details

 

Das Oratorium Susanna gehört zu den Höhepunkten der letzten Lebensjahre von Georg Friedrich Händel. Dieses Drama der falschen Anschuldigung der Susanna aus dem Jahr 1749 – in dem Händel auch eindrucksvolle, aus der Oper stammende dramatische Elemente einsetzte – war offenbar ein Werk, das der Komponist selbst sehr schätzte, da er kurz vor seinem Tod im Jahr 1759 eine erneute Aufführung veranlasste.

Besetzung

Programm

G. F. Händel:
Susanna HWV 66

 

Mitwirkende

Kateryna Kasper – Susanna – Sopran
Gabriel Díaz – Joacim – Countertenor
Pavol Kubáň – Chelsias – Bariton
Tereza Zimková – Daniel – Sopran
Helena Hozová – Eine Dienerin – Sopran
Ondřej Holub – Erster Ältester – Tenor
Tomáš Šelc – Zweiter Ältester – Bass
Jiří Miroslav Procházka – Richter – Bass

Václav Luks – Dirigent
Collegium 1704
Collegium Vocale 1704

Veranstaltungsort
Rudolfinum

Das Rudolfinum ist eines der erwähnenswertesten Gebäude in Prag. Es ist ein im Stil der Neorenaissance errichtetes Konzert- und Galeriegebäude am rechten Ufer der Moldau in der Prager Altstadt (Staré Město) in Prag.

Das herausragende Gebäude aus hellem Sandstein wurde im Auftrag der böhmischen Sparkassen von den beiden Architekten Josef Zítek und Josef Schulz in den Jahren 1876–1884 errichtet. Die gerundete Fassadengestaltung lehnte sich an die der Dresdner Semperoper an. Schirmherr war Kronprinz Rudolf. Nach ihm und seinem kunstliebenden Vorfahren Kaiser Rudolf II. wurde das Gebäude benannt.  Es war von Anfang an als ein Haus der Künstler (Dům umělců) konzipiert und sollte der Pflege der Musik und der Bildenden Künste dienen. Das Rudolfinum wurde am 7 Februar 1885 eingeweiht, als es sich dem Unterhaus der Tschechischen Republik angeschlossen hat. In der neu gegründeten Tschechoslowakei wurde das Haus im Jahr 1920 zum Abgeordnetenhaus umgestaltet. Erst nach der deutschen Besetzung unter den Nazis ab 1938 wurde das Gebäude dem ursprünglichen Zweck zugeführt. Anfänglich arbeiteten dabei nur tschechische Arbeiter, die bewusst statt der Statue von Felix Mendelssohn Bartholdy jene von Richard Wagner entfernten. Nachdem dieser „Irrtum“ aufflog, wurde der Rückbau durch deutsche Arbeiter fortgesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg residierte in dem Haus nochmals kurz das tschechische Parlament. Seit 1946 dient das Gebäude aber wieder als Konzert- und Ausstellungsstätte. Dazu beherbergt es verschiedene Konzertsäle. Deren größter, der sogenannte Dvořák-Saal, ist die Heimstatt des wichtigsten klassischen Prager Orchesters, der Tschechischen Philharmonie. Hier finden auch wichtige Konzerte des Musikfestivals Prager Frühling statt. Konzert Aktivitäten wurden während der deutschen Besatzung wiederhergestellt, aber die generelle Sanierung, speziell der Galerie fanden bis 1992 nicht statt. Nach der Generalsanierung durch den Architekten Karel Prager im Jahr 1992, das Rudolfinum wurde der sitz des Tschechischen Philharmonie und der Galerie Rudolfinum.

Anreise:

Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen, steigen Sie an der Staroměstská Metro Station (Linie A), Straßenbahn Station (Nr. 17, 18 und 53) oder Bus Station (Nr. 207)

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