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Prager Philharmonie

VenueRudolfinum
CalendarDi. 16 Juni 2026 - Fr. 30 Apr. 2027
Besetzung

30. September bis 2. Oktober 2026

Programm

John Williams
Konzert für Horn und Orchester (2003)

Gustav Mahler
Das Lied von der Erde, eine Sinfonie für Tenor, Alt und Orchester

Interpreten

Radek Baborák (Horn)

Fleur Barron (Mezzosopran)
Andrew Staples (Tenor)

Dirigent: Daniel Harding
Tschechische Philharmonie

 

7.–9. Oktober 2026

Programm

John Adams
Frenzy: Eine kurze Sinfonie (2023) (Tschechische Erstaufführung)

Max Bruch
Violinkonzert Nr. 1 g-Moll, op. 6 26

Modest Petrowitsch Mussorgski (Arr. von Maurice Ravel)  Bilder einer Ausstellung

Interpreten

Karen Gomyo Violine

Semjon Bytschkow Dirigent
Tschechische Philharmonie

 

21.–23. Oktober 2026

Programm

Bedřich Smetana
Ouvertüre, Furiant und Tanz der Komödianten aus der Oper Die verkaufte Braut

Sergei Rachmaninow
Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll, op. 30
Sinfonische Tänze, op. 45

Interpreten

Behzod Abduraimov, Klavier

Semyon Bychkov, Dirigent
Tschechische Philharmonie

 

2.–4. Dezember 2026

Programm

Franz Berwald
Sinfonie Nr. 3 in C-Dur „Sinfonie singulière“

Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 8 in G-Dur, op. 88

Interpreten

Herbert Blomstedt, Dirigent
Tschechische Philharmonie

 

9.–11. Dezember 2026

Programm

Samuel Barber
Adagio für Streichorchester, op. 11
Klavierkonzert, op. 38

Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 10 in e-Moll, op. 38 93

Darsteller

Yuja Wang Klavier

Simon Rattle Dirigent
Tschechische Philharmonie

 

 

16.-18. Dezember 2026

Programm

Antonín Dvořák
Scherzo capriccioso, Op. 66

Karol Szymanowski
Violinkonzert Nr. 1, Op. 35

Thomas Adès
Aquifer (Tschechische Erstaufführung)

Claude Debussy
La Mer, Drei sinfonische Skizzen für Orchester

Interpreten

Janine Jansen, Violine

Simon Rattle, Dirigent
Tschechische Philharmonie

 

31. Dezember 2026 und 1. Januar 2027

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart
Don Giovanni, Ouvertüre zur Oper, KV 621
„L’amerò, sarò costante“, Arie der Aminta aus dem 2. Akt der Oper Il re pastore, KV 208

Ludwig van Beethoven
Leonore-Ouvertüre Nr. 3, op. 62 72a

Fritz Kreisler (Arr. von David Garrett und Franck van der Heijden)
Präludium und Allegro für Violine und Orchester

Jules Massenet
Meditation aus dem 2. Akt der Oper Thaïs

Charles Gounod
„Ah! Je ris de me voir si belle“, Marguerites Arie aus dem 3. Akt der Oper Faust

Paul Dukas
Der Zauberlehrling, symphonisches Scherzo nach einer Ballade von Goethe

Interpreten

Simona Šaturová, Sopran

Jan Mráček, Violine

Vasily Petrenko, Dirigent
Tschechische Philharmonie

Marek Eben, Moderation

 

6.–8. Januar 2027

Programm

Thomas Adès
In Seven Days für Klavier und Orchester (Tschechische Erstaufführung)

John Adams
Harmonielehre

Interpreten

Kirill Gerstein, Klavier

David Robertson, Dirigent
Tschechische Philharmonie

 

27.–29. Januar 2027

Programm

Detlev Glanert
Trompetenkonzert (2018)

Sergei Rachmaninoff
Sinfonie Nr. 2 in e-Moll, op. 27

Interpreten

Walter Hofbauer, Trompete

Semyon Bychkov, Dirigent
Tschechische Philharmonie

 

3.–5. Februar 2027

Programm

Benjamin Britten
The Young Person’s Guide to the Orchestra (Variationen und Fuge über ein Thema von Purcell), op. 34

Sergei Rachmaninoff
Rhapsodie über ein Thema von Paganini, op. 35 43
Die Glocken, eine Chorsinfonie für Solisten, gemischten Chor und Orchester, op. 35

Mitwirkende

Erzähler: noch nicht bekannt

Seong-Jin Cho, Klavier

Kristina Mkhitaryan, Sopran
Pavel Černoch, Tenor
Aleksei Isaev, Bass

Prager Philharmonischer Chor
Simon Halsey, Chorleiter

Semyon Bychkov, Dirigent
Tschechische Philharmonie

 

10.–12. Februar 2027

Programm

Josef Suk
Dramatische Ouvertüre, op. 4

Ludwig van Beethoven
Violinkonzert in D-Dur, op. 5 61

Martin Smolka
Melancholia is Sitting and Looking Elsewhere (Uraufführung, Auftragswerk der Tschechischen Philharmonie)

Richard Strauss
Der Rosenkavalier, Suite aus der Oper, op. 59

Interpreten

Janine Jansen, Violine

Jakub Hrůša, Dirigent
Tschechische Philharmonie

 

17.–19. Februar 2027

Programm

Felix Mendelssohn Bartholdy
Ein Sommernachtstraum, Ouvertüre aus der Musik zu Shakespeares Drama, op. 21

Wolfgang Amadeus Mozart (Bearbeitung für Violoncello von George Szell)
Flötenkonzert Nr. 2 in D-Dur, KV 314

Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 104 in D-Dur, Hob. I:104 „London“

Interpreten

Václav Petr, Violoncello

Maxim Emelyanychev, Dirigent
Česká filharmonie

 

24.–26. Februar 2027

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 39 in Es-Dur, KV 543

Maurice Ravel
Daphnis et Chloé, konzertante Aufführung der Ballettmusik

Interpreten

Tschechisches Philharmonisches Jugendorchester

Prager Philharmonischer Chor
Lukáš Vasilek, Chorleiter

Charles Dutoit, Dirigent
Česká filharmonie

 

10.–12. März 2027

Programm

Jean Sibelius
En Saga, sinfonische Dichtung, op. 9

Thomas Adès
Märchentänze, Fassung für Violine und Orchester

Edward Elgar
Sinfonie Nr. 1 in As-Dur, op. 55

Interpreten

Jiří Vodička, Violine

Thomas Adès, Dirigent
Tschechische Philharmonie

 

17.–19. März 2027

Programm

Johann Sebastian Bach
Johannes-Passion, Oratorium, BWV 245

Interpreten

Andrew Staples, Evangelist, Tenor, Regie
Sherezade Panthaki, Sopran
Helen Charlston, Mezzosopran
Matthias Helm, Jesus, Bariton
Florian Störtz, Pilatus, Bassbariton

Stille! Ensemble
Tereza Válková Chorleiterin

Nicholas Kraemer co

Induktor
Tschechische Philharmonie

 

28.–30. April 2027

Programm

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 9 d-Moll, Op. 125

Darsteller

Miriam Kutrowatz Sopran
Lucie Hilscherová Alt
Norbert Ernst Tenor
Alexander Grassauer Bass

Chor der Prager Philharmonie
Lukáš Vasilek Chorleiter

Semyon Bychkov Dirigent
Tschechische Philharmonie

Veranstaltungsort
Rudolfinum

Das Rudolfinum ist eines der erwähnenswertesten Gebäude in Prag. Es ist ein im Stil der Neorenaissance errichtetes Konzert- und Galeriegebäude am rechten Ufer der Moldau in der Prager Altstadt (Staré Město) in Prag.

Das herausragende Gebäude aus hellem Sandstein wurde im Auftrag der böhmischen Sparkassen von den beiden Architekten Josef Zítek und Josef Schulz in den Jahren 1876–1884 errichtet. Die gerundete Fassadengestaltung lehnte sich an die der Dresdner Semperoper an. Schirmherr war Kronprinz Rudolf. Nach ihm und seinem kunstliebenden Vorfahren Kaiser Rudolf II. wurde das Gebäude benannt.  Es war von Anfang an als ein Haus der Künstler (Dům umělců) konzipiert und sollte der Pflege der Musik und der Bildenden Künste dienen. Das Rudolfinum wurde am 7 Februar 1885 eingeweiht, als es sich dem Unterhaus der Tschechischen Republik angeschlossen hat. In der neu gegründeten Tschechoslowakei wurde das Haus im Jahr 1920 zum Abgeordnetenhaus umgestaltet. Erst nach der deutschen Besetzung unter den Nazis ab 1938 wurde das Gebäude dem ursprünglichen Zweck zugeführt. Anfänglich arbeiteten dabei nur tschechische Arbeiter, die bewusst statt der Statue von Felix Mendelssohn Bartholdy jene von Richard Wagner entfernten. Nachdem dieser „Irrtum“ aufflog, wurde der Rückbau durch deutsche Arbeiter fortgesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg residierte in dem Haus nochmals kurz das tschechische Parlament. Seit 1946 dient das Gebäude aber wieder als Konzert- und Ausstellungsstätte. Dazu beherbergt es verschiedene Konzertsäle. Deren größter, der sogenannte Dvořák-Saal, ist die Heimstatt des wichtigsten klassischen Prager Orchesters, der Tschechischen Philharmonie. Hier finden auch wichtige Konzerte des Musikfestivals Prager Frühling statt. Konzert Aktivitäten wurden während der deutschen Besatzung wiederhergestellt, aber die generelle Sanierung, speziell der Galerie fanden bis 1992 nicht statt. Nach der Generalsanierung durch den Architekten Karel Prager im Jahr 1992, das Rudolfinum wurde der sitz des Tschechischen Philharmonie und der Galerie Rudolfinum.

Anreise:

Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen, steigen Sie an der Staroměstská Metro Station (Linie A), Straßenbahn Station (Nr. 17, 18 und 53) oder Bus Station (Nr. 207)

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