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Matejca und Šulc, Café 1930

VenueRudolfinum
CalendarSa. 20 Juni 2026
Inhalt / Details

 

Der Geiger Daniel Matejča und der Akkordeonist Martin Šulc präsentieren die Musik von Astor Piazzolla, dem Komponisten, der den argentinischen Tango von Tanzmusik in Konzertkunst verwandelte. Die Künstler haben dieses Programm für Supraphon aufgenommen, wo das Album am 19. Juni veröffentlicht wird. Der Konzertnachmittag umfasst außerdem die feierliche Vorstellung der neuen CD in Anwesenheit beider Künstler.

Besetzung

Programmdauer: 1 Stunde 10 Minuten

 

Programm

Ástor Piazzolla

Ave Maria (Tanti anni prima)

Suite del Ángel
   Introducción del Ángel
   Milonga del Ángel
   La Muerte del Ángel
   Resurrección del Ángel

Histoire du Tango
   Bordel 1900
   Café 1930
   Nightclub 1960
   Concert d’aujourd’hui

Oblivion

Finale

Escualo

 

Mitwirkende

Daniel Matejča – Violine
Martin Šulc – Akkordeon

Veranstaltungsort
Rudolfinum

Das Rudolfinum ist eines der erwähnenswertesten Gebäude in Prag. Es ist ein im Stil der Neorenaissance errichtetes Konzert- und Galeriegebäude am rechten Ufer der Moldau in der Prager Altstadt (Staré Město) in Prag.

Das herausragende Gebäude aus hellem Sandstein wurde im Auftrag der böhmischen Sparkassen von den beiden Architekten Josef Zítek und Josef Schulz in den Jahren 1876–1884 errichtet. Die gerundete Fassadengestaltung lehnte sich an die der Dresdner Semperoper an. Schirmherr war Kronprinz Rudolf. Nach ihm und seinem kunstliebenden Vorfahren Kaiser Rudolf II. wurde das Gebäude benannt.  Es war von Anfang an als ein Haus der Künstler (Dům umělců) konzipiert und sollte der Pflege der Musik und der Bildenden Künste dienen. Das Rudolfinum wurde am 7 Februar 1885 eingeweiht, als es sich dem Unterhaus der Tschechischen Republik angeschlossen hat. In der neu gegründeten Tschechoslowakei wurde das Haus im Jahr 1920 zum Abgeordnetenhaus umgestaltet. Erst nach der deutschen Besetzung unter den Nazis ab 1938 wurde das Gebäude dem ursprünglichen Zweck zugeführt. Anfänglich arbeiteten dabei nur tschechische Arbeiter, die bewusst statt der Statue von Felix Mendelssohn Bartholdy jene von Richard Wagner entfernten. Nachdem dieser „Irrtum“ aufflog, wurde der Rückbau durch deutsche Arbeiter fortgesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg residierte in dem Haus nochmals kurz das tschechische Parlament. Seit 1946 dient das Gebäude aber wieder als Konzert- und Ausstellungsstätte. Dazu beherbergt es verschiedene Konzertsäle. Deren größter, der sogenannte Dvořák-Saal, ist die Heimstatt des wichtigsten klassischen Prager Orchesters, der Tschechischen Philharmonie. Hier finden auch wichtige Konzerte des Musikfestivals Prager Frühling statt. Konzert Aktivitäten wurden während der deutschen Besatzung wiederhergestellt, aber die generelle Sanierung, speziell der Galerie fanden bis 1992 nicht statt. Nach der Generalsanierung durch den Architekten Karel Prager im Jahr 1992, das Rudolfinum wurde der sitz des Tschechischen Philharmonie und der Galerie Rudolfinum.

Anreise:

Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen, steigen Sie an der Staroměstská Metro Station (Linie A), Straßenbahn Station (Nr. 17, 18 und 53) oder Bus Station (Nr. 207)

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